Im Rahmen des Zivilschutzprobealarms probten 24 Gemeinden des Bezirks Gänserndorf den Ernstfall eines großflächigen Stromausfalls. Auch die Marktgemeinde Ebenthal beteiligte sich an der Blackoutübung und überprüfte die Abläufe der Gemeindeeinsatzleitung.
Unter der Einsatzleitung von Bürgermeister Christoph Veit nahm der Einsatzstab seine Arbeit auf. Als Chefin des Stabes koordinierte Sonja Loibl-Scsepka die Stabsarbeit. Christoph Löffler war für die Kommunikation mit dem Bezirksführungsstab (BFÜST) verantwortlich. Zu Beginn der Übung wurde mithilfe der Checklisten für die einzelnen Sachgebiete die Lage erhoben. Ein Maßnahmenkatalog zur Vorbereitung und Bewältigung eines Blackouts bildete die Grundlage für die weiteren Schritte. Auch die Übermittlung der Lagemeldung an die Bezirkshauptmannschaft Gänserndorf wurde geübt. Eine zentrale Rolle kommt im Ernstfall dem Feuerwehrhaus zu: Als notstromversorgter „Leuchtturm“ dient es der Bevölkerung als Anlaufstelle für Informationen und Unterstützung. Im Verlauf der Übung besuchten unter anderem Bezirkshauptfrau Mag. Claudia Pfeiler-Blach, Bezirksfeuerwehrkommandant Markus Unger und Abschnittsfeuerwehrkommandant Christian Schantl als Übungsbeobachter die Gemeinde. Ein herzlicher Dank gilt allen anwesenden Gemeinderätinnen und Gemeinderäten sowie den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ebenthal für ihre Mitarbeit und ihren Einsatz.
Die Übung bot eine wertvolle Gelegenheit, Zuständigkeiten und Abläufe gemeinsam zu erproben. Es ist gut zu wissen, vorbereitet zu sein – verbunden mit der Hoffnung, diese Vorbereitungen niemals im Ernstfall anwenden zu müssen.







