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Chronik

Die Marktgemeinde Ebenthal gehört politisch zum Bezirk Gänserndorf und befindet sich am nördlichen Rand des Marchfeldes und den südöstlichen Ausläufern des Weinviertels, es liegt ca. 180 m über dem Meeresspiegel und hat eine Fläche von 18,15 km2 (45 ha Baufläche, 1000 ha landwirtschaftliche Nutzfläche und 720 ha Wald).

Die Gründung des Ortes reicht bis in das 12. Jahrhundert zurück:

Ebenthal war im Besitz landesfürstlicher Dienstherren, die sich nach dem Ort nannten: 1278 Haug (Hugo) von Ebenthal, 1313 Hermann von Ebenthal, 1320 Friedrich von Ebenthal, 1333 Dietrich von Ebenthal. Seit 1337 waren die Herren von Zelking die Lehensherren der Ebenthaler, wenig später kommt die Pfarre Ebenthal in den Besitz des Landesfürsten, ab dem Jahre 1429 erscheint die Pfarre Ebenthal sowie das benachbarte Stillfried unter dem Patronat des Priors Mauerbach (dieselben Aufzeichnungen finden sich noch bis zum Jahre 1666). Über die Besitzverhältnisse nach den Zelkingern fehlt jede Angabe. Erst a b 1445 läßt sich wieder etwas über Ebenthal in Erfahrung bringen. Caspar Kressling wird als neuer Besitzer genannt, 40 Jahre später wird Jakob Grabner als Herr von Ebenthal und Schlickersdorf bezeichnet, die beiden Familien Kressling und Grabner waren verschwägert. Um 1500 ließen viele Grundherren herrschaftliche Eigenwirtschaftsbetriebe, sogenannte Meierhöfe (Meier= vom Grundherrn eingesetzter Verwalter), so auch in Ebenthal gegenüber dem Schloß. Im Jahr 1529 erreichten die Türken das Ebenthaler Gebiet. Nach einigen Verkäufen ist wahrscheinlich, daß im Jahr 1591 Sigmund Freiherr von Landau Ebenthal zurückgekauft hat, die Familie Landau wurde jedoch aufgrund des Dreißigjährigen Krieges zu Beginn des 17. Jahrhunderts enteignet und somit wird 1621 der Grundbesitz von der k.k. Hofkammer konfisziert und im Jahr 1622 an Rudolf Freiherr von Teuffenbach und seine Gattin weiterverkauft, die auch im Besitz der Herrschaften in Zistersdorf und Dürnkrut waren. Am Ende des Dreißigjährigen Krieges (1648) waren angeblich die Hälfte der Häuser in unserer Region völlig zerstört. Aus dem Jahr 1672 datiert die erste bildliche Darstellung des Schlosses von Ebenthal.

Ende des 17. Jahrhunderts kam zuerst die Pest über unser Land, einige Jahre später dann die Türkenbelagerung. 1713 brach erneut die Pest aus. Zum Dank für die Befreiung von der Pest ließ der damalige Besitzer Ebenthals, Carl Michael Graf von Sinzendorf die Dreifaltigkeitssäule im Jahr 1714 errichten (sie wurde bereits mehrmals renoviert: 1831, 1912 und 1988; auf dem Sockel der Säule befinden sich vier Figuren: Hr. Sebastian, Hl. Rochus, Hl. Johannes von Nepomuk und Hl. Florian, bekrönt wird die Säule durch die heilige Dreifaltigkeit, Gottvater, Sohn u. Hl. Geist).

In den dreißiger Jahren des 18. Jahrhunderts beginnt die Ära der Grafen Koháry (ungar. Adeslgeschlecht) in Ebenthal. Aus dem damaligen Wappen der Koháry entwickelte sich später das heutige Wappen Ebenthals.

Mitte des 18. Jahrhunderts kommt es zur Errichtung des Schüttkastens, der als Kornspeicher dient. Im Jahr 1773 scheint Ebenthal als Markt auf (ab 1880 urkundliche Erwähnung als Marktgemeinde) und nach Auflösung der Kartause Mauerbach im Jahr 1782 wird die Pfarrkirche (Errichtung 1347 von der Kartause Mauerbach) vom Religionsfonds eingezogen. Beim Kirchenbau handelt es sich um eine Wehrkirche, dessen Turm 5 Glocken beherbergt. Der Patron der Kirche, der Hl. Koloman (Gedenktag 13. Oktober) ist im Hochaltarbild dargestellt.

Ebenthaler Bürger errichteten 1824 am Florianiplatz die Florianikapelle .

 

Mit dem Tod des letzten männlichen Sproß Franz de Paula am 27.06.1826 endet das Geschlecht der Koháry in Ebenthal. Durch die Eheschließung seiner Tochter Maria Antonia kam das Schloß im Jahre 1830 an die Familie von Sachsen-Coburg-Gotha . Einige Mitglieder der Coburg-Familie verkehrten im Königshaus.

1848 kommt es zur Abschaffung des Untertänigkeitsverhältnisses , die ehemaligen Untertanen durften die bisher bewirtschafteten Grundstücke in Besitz nehmen. Im Zuge einer allgemeinen Verfassungs- und Verwaltungsreform fanden im Jahr 1850 die ersten Wahlen statt.

In den 60er Jahre n kommt es erneut zum Krieg zwischen Österreich und Preußen , die eines ihrer Hauptquartiere im Schloß errichteten, es herrschte Not, Lebensmittelknappheit, Cholera, Typhus und Ruhr, als die Preußen wieder abzogen.

Im Jahr 1880 kommt es zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr , die mittels einer Spende von Prinz Philipp von Sachsen-Coburg und Gotha mit dem Bau des alten Zeughauses beginnen konnten. Schwierig war damals die Löschwasserversorgung, als jedoch 1905/1906 für das Schloß eine Wasserleitung gebaut wurde, genehmigte man auch den Anschluß eines Hydranten ( Floriani Brunnen ) - aufgrund diverser Anschaffungen der letzten Jahre gehört die Ebenthaler Feuerwehr für unsere Verhältnisse zu den bestausgerüsteten Feuerwehren im Bezirk (Mannschaft mit ca. 40 Mitgliedern).

1882 wird mit dem Bau des Pfarrhauses begonnen.  Im Jahr 1887 greift die Weltgeschichte nach Ebenthal. Der 1861 in Ebenthal geborene Prinz Ferdinand Maximilian empfängt im Schloß eine Delegation, die ihm die Zarenwürde von Bulgarien anbietet. Am 7. Juli desselben Jahres wird er zum Fürsten von Bulgarien gewählt und besteigt 1908 als Ferdinand I. den Thron.

1888 wird im Gemeindehaus, Hauptstraße 33, ein Postamt mit Postsparkassendienst eröffnet, nach Übersiedlung auf Ollersdorferstraße 2 wurde es aufgrund diverser Einsparungsmaßnahmen Mitte 2002 geschlossen.

Am 09.04.1893 gründete man den Spar- und Darlehensverein , der 1943 in " Raiffeisenkasse für die Marktgem. Ebenthal reg. Gen.m.b.H." umbenannt wurde und am 20.04.1977 schließlich mit der Raiffeisenkasse Zistersdorf-Dürnkrut verschmolzen wurde.

1897 kommt es zur Gründung des Gesangsvereins EINTRACHT durch Oberlehrer Laurenz Graf als reiner Männerchor:

Friedrich Kling, Lehrer an der Volksschule Ebenthal, trat 1919 als Sänger in den Verein ein und war ab 1931 45 Jahre lang Chorleiter, wurde mit der Würde eines Ehrenchormeisters ausgezeichnet. Anläßlich des 100. Todestages von Franz Schubert stiftete der Gesangsverein einen Gedenkstein am Kirchenplatz, neben diesem auch eine Schubertlinde gepflanzt wurde. Nach einigen Wechseln sowohl in der Leitung des Gesangsvereines als auch des Kirchenchores hat seit September 1994 Herr DI Lothar Kerbel dieses Amt übernommen. Neben traditionellen Veranstaltungen gehört die Mitgestaltung bei kirchlichen Anlässen sowie die gesangliche Umrahmung verschiedener Festlichkeiten zum Betätigungsfeld des Gesangsvereines und des Kirchenchores.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kommt es zu vielen Neuerungen: Errichtung eines Gendarmeriepostens in Ebenthal, 1904 Bau der Volksschule und Aufstellung des Friedhofskreuzes im Gemeindefriedhof, 1907 Bau der Buxbaum-Kapelle auf Wunsch des Herzoglichen Tafeldeckers J. Buxbaum. Die vielen Namen auf dem Kriederdenkmal zeigen, daß der 1. Weltkrieg auch in Ebenthal seine Spuren hinterließ. Am 3.11.1918 kommt es zum Waffenstillstand , Kaiser Karl I. mußte abdanken, geht mit seiner Familie ins Exil, die Republik Deutsch-Österreich wird ausgerufen, acht Jahre später ändert man den Namen auf Österreich .


1921 wird der Ortsweinbauverein zwecks Bekämpfung der Reblaus und in Folge zur Sicherung des Weinbaus gegründet. Seit dieser Zeit befaßt sich der Verein mit der Anschaffung von Maschinen und Geräten zur vereinsinternen Nutzung. Die Präsentation der Weine erfolgt über Ortsweinkosten, Tag der offenen Kellertüren und Winzerheurigen. Beim Weinbau wird besonderes Augenmerk auf den Schutz der menschlichen Gesundheit, die Schonung der Produktionsgrundlagen und der Umwelt, die Bodenpflege, gezielter Pflanzenschutz sowie bedarfsgerechte und kontrollierte Düngung gelegt. Als Obmann fungiert zur Zeit Herr Raimund Kolm.

1924 erfolgte die Einführung des Schilling als neue Währung. Am 02. Feb. 1927 erstrahlte Ebenthal zum ersten Mal in elektrischem Licht . 1933 erfolgte die Renovierung und Einweihung der damals ca. 200 Jahre alten Antoniuskapelle an der Straße nach Prottes. Im gleichen Jahr wurde der stark verschuldete Ziegelofen (Ecke Hauptstraße/Götzendorfer Straße) verkauft. In den letzten Tagen des 2. Weltkrieges wird er jedoch bis auf die noch heute sichtbaren Grundmauern niedergebrannt. (In Bezug auf Handel und Wirtschaft hatten die damals noch 5 Ziegelöfen große Bedeutung. Ab dem Jahr 1910 erfolgte die Bearbeitung der Ziegel maschinell.) Am 01.02.1935 wird der Ebenthaler Gendarmerieposten geschlossen, die Betreuung erfolgte durch den neu errichteten Posten in Velm-Götzendorf.

14. März 1938 - Einzug Hitlers in Wien, der Anschluß Österreichs an das Deutsche Reich ist vollzogen, Schilling und Groschen werden durch Reichsmark und Pfennig abgelöst, die Zivilehe wird eingeführt und auch die Kirchensteuer, die damals schon gestaffelt nach Einkommen bzw. Grundbesitz berechnet wurde. Arbeitermangel wegen Einzug in den Kriegsdienst, schlechtes Wetter, Hochwasserschäden, Mangel an Spritzmittel und dadurch schlechte Ernteergebnisse kennzeichnen die Jahre des 2. Weltkrieges.

Im Jahr 1943 kommt es zur Flucht des letzten "Coburg" - Simeon von Bulgarien.

Das Jahr 1945 brachte zwar das Ende des Krieges , doch gleichzeitig kam es zur Besetzung und Plünderung durch Russen und Slowaken. Das Schloß wurde kurzerhand zum Notlazarett umfunktioniert. Es kam zu diversen Beschädigungen und Zerstörungen in der Kirche, im Schloß und auch in der Schule (Einrichtung, Lehrmittelsammlung und Schulchronik). Im Jahr 1947 wurde dann die Schule innen und außen vollständig renoviert. Im April kam dann Pfarrer August Hampersberger nach Ebenthal.

Am 26.6.1948 wird im Gasthaus Panzer der Sportverein gegründet und ein Jahr später der Sportplatz eröffnet:

Von 1961 bis 1963 erfolgte mit Unterstützung des Verbandes und einer Subvention der Gemeinde der Bau einer Umkleidekabine, Dusch- u. Waschanlagen, Schiedsrichterräume und WC-Anlagen. Anfang der 80er Jahre erfolgten weitere bauliche Maßnahmen, eine Kantine, ein Werkzeugraum, ein Trainingsplatz und ein Brunnen wurde gegraben, Ballgitter und eine Flutlichtanlage errichtet. Zum 40jährigen Gründungsjubiläum 1988 und zum 50jährigen Jubiläum 1998 nützte man die Gelegenheit diverse Ehrungen vorzunehmen (u.a. die vier Gründungsmitglieder Franz Repik, Josef Deyßner, Robert Panzer und Rudolf Stanzl). Die momentane Vereinsleitung hat Herr Eduard Wenzl jun. inne.

1953 wurde die Kirche und der Kirchturm renoviert . Im November 1954 wurde das Kriegerdenkmal um zwei Steintafeln, auf denen die Kriegsopfer des 2. Weltkrieges verewigt wurden, erweitert und eingeweiht. Am 4.9.1961 kam es zur Verleihung eines Marktwappens für Ebenthal. 1961 wurde der Kindergarten und das neue Gemeindeamt gemeinsam mit dem Zeughaus fertiggestellt und eingeweiht.


 

1968 gründete man den Musikverein , Obmann war Josef Schmid, die musikal. Leitung übernahm Josef Schrammel. Im Jahr 1974 übernimmt Herr Johann Kloiber die Funktion des Obmann für viele Jahre, derzeit wird dieses Amt von Herrn Josef Maierhofer besetzt. Im gleichen Jahr wird Herr Franz Gebhart aus Velm-Götzendorf als neuer Kapellmeister (derzeit Hr. Otto Schmid) engagiert, ihm wurden im Laufe der Jahre die bronzene, silberne und goldene Dirigentennadel für div. Erfolge bei Konzertmusikbewertungen verliehen. Dem laufenden Engagement des Musikvereins ist es zu verdanken, daß immer wieder einige Kinder zum Erlernen eines Instrumentes bewegt werden.

Im gleichen Jahr bekam Ebenthal einen neuen Seelsorger, Hochwürden Adolf Schneider.

Ende der 60er Jahre erfolgte die Kanalisation . 1970 kaufte Franz Strümpf Schloß Ebenthal, Äcker und Wälder bleiben weiterhin im Besitz der Familie Coburg. 1978 begann man mit dem Bau der Ortswasserleitung . Bis zum Jahr 1985 wurden größtenteils die Straßen und Gassen saniert . Im September 1983 wird Pfarrer Schneider vom derzeitigen Pfarrer Zimolong aus Prottes abgelöst.

1984 erbt Karel Strümpf Schloß Ebenthal und 1988 wird es an Primarius Dr. Drobec verkauft.. 1987 kommt es zur Neubesetzung der Gemeindearztstelle durch Dr. Alfred Sperlich .

Am 21.10.1989 wurde der Tennisverein gegründet und 4 Tennisplätze errichtet. An den Grenzlandmeisterschaften wird mittlerweile mit zwei Damen- und zwei Herrenmannschaften und beim NÖTV-Bewerb mit einer Herrenmannschaft teilgenommen. Gemeinsame Skiausflüge und Veranstaltungen tragen zusätzlich zur Kameradschaft und Zusammengehörigkeit bei.

Am 16.6.1990 wurde die neu befestigte Kellergasse den Benützern übergeben, gleichzeitig feierte man das 1. Kellergassenfest und 70 Jahre Weinbauverein. Im Herbst 1991 begann man mit dem Bau eines neuen Kindergartens auf dem alten Meierhofareal (Eröffnung am 24.9.1999 durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll).

1992 kommt es zum Beitritt zum Umweltschutzverband , umfangreiche Restaurierungsarbeiten an der Pfarrkirche werden durchgeführt und Dr. Erich Schmöllerl errichtet seine Zahnarztpraxis. Im Jänner 1993 wurde der Kinderspielplatz neu errichet. Um eine saubere, lebenswerte Umwelt garantieren zu können setzte man im Jahr 1993 ein modernes Abfalltrennsystem ein, es kommt zum Bau einer Hochwasserschutzanlage im Weintalried, einer Gerätehalle hinter dem Gemeindeamt und einer Bauschuttdeponie.

1994 wird der im 18. Jahrhundert erbaute Kornspeicher bzw. Schüttkasten revitalisiert . In Anerkennung für die Verdienste um die Dorferneuerung und die Verschönerung des Bundeslandes Niederösterreich, erhielt die Marktgemeinde Ebenthal für die Revitalisierung des Schüttkastens von der Landesinnung des Baugewerbes am 13. November 1999 den zweiten Preis.

Die Eröffnung des Schüttkastens, der derzeit als Veranstaltungshalle, Turnhalle, Bücherei und Mutterberatungsstelle dient, fand am 27. Februar 2000 statt.

Mit der Generalsanierung der im Jahr 1904 erbauten Volksschule wurde im Jahr 1998 begonnen. Im Zuge der Renovierungsarbeiten, die sich über drei Jahre erstreckten, wurde auch der bestehende Musikraum erweitert. Am 24. Juni 2001 fand dann die Eröffnung der neu renovierten Volksschule und die Segnung des neu gestalteten und erweiterten Probenraumes für den Musikverein statt.

Im Juli 1999 beginnen die Restaurierungsarbeiten der im Jahre 1824 errichteten Florianikapelle . Die Mauertrockenlegung erfolgte durch die Fa. Klein und die Zimmermanns- u. Spenglerarbeiten wurden von der Fa. Pöll GesmbH erledigt. Alle weiteren Arbeiten wurden von freiwilligen Helfern aus Ebenthal durchgeführt. Die feierliche Einweihung wurde am 04. Mai 2001 abgehalten.


Im Herbst des Jahres 2000 wird gleich neben den Tennisplätzen für unsere Jugend ein Skaterplatz errichtet.

In den Jahren 2000 und 2001 erfolgte die Versorgung der Marktgemeinde mit Gas .

Im Jahr 2002 hat sich so einiges ereignet:

Neben der Umstellung von Schilling auf Euro am 01.01.2002 erfolgte auch das Aus für die im Jahr 1854 eingeführten Stempelmarken . Im März 2002 wird das Zentrale Melderegister bundesweit in Betrieb genommen. Am 15.05.2002 beginnt der Bau unseres Bauhofes (Kalthalle, Garagen, Werktstätte, Aufenthalts- und Waschräume für die Gemeindearbeiter, Sperrmüll- und Problemstoffsammelstelle), der dann ein Jahr später fertiggestellt wurde.

Die Beschlußfassung zur Schließung unseres Postamtes folgte im Mai d.J.

Am 14.06.2002 erfolgte der Beitritt zur Vereinbarung ARGE "Radregion östliches Weinviertel" und in Folge die Errichtung eines Radweg es.

Am 1 6. Juli und 10. September dieses Jahres wurde Ebenthal von verheerenden Unwettern heimgesucht, die die gesamte Ortschaft verwüsteten.

Im Herbst des Jahres 2002 wurde der Kulturvein "KULT-URIG EBENTHAL" , der diverse Veranstaltungen im Schüttkasten organisiert, gegründet.

In der Gemeinderatssitzung 04/2002 Ende des Jahres 2002 erfolgte die Beschlussfassung des Beitritts zur Kleinregion "Südliches Weinviertel" . Es umfasst das Gebiet der Gemeinden Auersthal, Bad Pirawarth, Ebenthal, Gaweinstal, Groß-Schweinbarth, Hohenruppersdorf, Matzen-Raggendorf, Prottes, Schönkirchen-Reyersdorf, Spannberg, Sulz im Weinviertel und Velm-Götzendorf, das Gebiet des Bundeslandes Niederösterreich, das Land Österreich, die EU sowie Anrainerstaaten.

Im April des Jahres 2003 wurde uns von der NÖ Landesregierung die vorübergehende Stillegung der 2. Kindergartengruppe mitgeteilt.

In Zusammenarbeit mit der Erzdiözese, der Gemeinde und vielen freiwilligen Helfern wurde im Jahr 2003 mit der Renovierung der Außenfassade unserer Pfarrkirche begonnen und am 10.10.2004 festlich eingeweiht.

In der am 30.06.2003 stattgefundenen Gemeinderatssitzung wurde der Ankauf einer Teilfläche von 23.000 m2 "Am Schloßberg" vom Erzbistum Wien beschlossen, wodurch 23 neue Bauplätze entstanden sind.

Ende des Jahres 2003 erfolgte der Grundsatzbeschluß für die Errichtung eines neuen Gemeindeamtes , mit dessen Bau am 13.09.2004 begonnen wurde. Nachdem das neue Gemeindeamt, der Vorplatz, der Kirchenplatz und die Kirchenstiegen im Jahr 2006 fertiggestellt wurden, konnte der Betrieb am 10.07.2006 im neuen Amt wieder aufgenommen werden. Die Eröffnung, die für den 16.09.2006 geplant war musste auf damals unbestimmte Zeit verschoben werden, da ein Rohrbruch im Gehsteigbereich das Fundament unterspült hatte. Dieser Schadensfall konnte durch unserer Versicherung vollständig abgedeckt werden und die offizielle Eröffnungsfeier fand dann am 17. Juni 2007 statt.

Im Herbst des Jahres 2004 begannen auch die Arbeiten für das für unsere Kläranlage notwendige Regenüberlaufbecken .

Am 23. Juni 2004 erfolgte der am 28.05.2002 beschlossene Abriss des Postgebäudes . Das Grundstück wurde an die Wohnbaugenossenschaft WET verkauft, die neben einer Zahnarztpraxis für den bereits angesiedelten Zahnarzt Dr. Erich Schmöllerl noch vier Wohneinheiten errichtet.

Am 28./29. August 2004 kamen die Kärntner Ebenthaler zu Besuch . Bürgermeister Rudolf Aichberger, einige Gemeinderäte und der Musikverein begrüßten die Gäste aufs herzlichste. Nach Vorstellung beider Gemeinden durch die Bürgermeister wurde ein kaltes Buffet gereicht. Anschließend brachte der Singkreis Ebenthal und die Unterhaltungsmusikgruppe "Zodlerji" aus Radsberg ihre Darbietungen. Am Sonntag gestalteten die Gäste die Hl. Messe. Danach wurde ein Gedenkbaum (Linde) auf dem Schüttkastenareal von den Gästen gepflanzt.

Ein Jahr später am 27./28.August 2005 erfolgte von unseren Gemeindevertretern, dem Musikverein Ebenthal und einigen Bürgern aus Ebenthal dann der Retourbesuch in Kärnten.

In der am 27.06.2005 stattgefundenen Gemeinderatssitzung wurde der Ankauf eines neuen Feuerwerhrautos beschlossen, das am 06./07. Mai 2006 feierlich eingeweiht wurde.

Aufgrund eines Dammbruches kam es am 03. April 2006 in Dürnkrut durch die hochwasserführende March zu einer Hochwasserkatastrophe, wo viele unserer Gemeindebürger und Feuerwehrleute Hilfe leisteten.

Im Spätherbst 2006 wurde mit der Umgestaltung des Eisteiches zu einem Naherholungszentrum begonnen. Im selben Jahr wurde auch mit der Gestaltung des Gemeindevorplatzes, des Kirchenvorplatzes und der Kirchenstiegen begonnen.


Aufgrund von großen Niederschlagsmengen innerhalb kürzester Zeit wurde auch Ebenthal am 20.08.2007 von einem verheerendem Unwetter heimgesucht. Viele Häuser und Keller wurden überflutet und viele Straßen und Gehsteige stark verschmutz.

Im Juni 2008 wurde mit dem Zubau beim Schüttkasten begonnen. Dieser Raum wird als Geräteraum und als Ausschankraum für einen etwaigen Gartenbetrieb genutzt.

Am 16. August 2008 wurde im Zuge des Jubiläumsfestes "10 Jahre Marktgemeinde Ebenthal/Kärnten" im schönen Kärntnerland unsere langjährige Freundschaft mit der namensgleichen Gemeinde durch eine offizielle Gemeindepartnerschaft besiegelt. Die Gemeinderäte beider Gemeinden haben jeweils einstimmig und gleichlautend beschlossen, im zwischenmenschlichen, sozialen, kulurellen, sportlichen und wirtschaftlichen Bereich freundschaftliche Beziehungen zu pflegen.

Unser langjähriger Gemeindearzt Herr Dr. Alfred Sperlich geht mit 31. Dezember 2008 in Pension und wird von Herrn Dr. Georg Hofstetter aus Matzen abgelöst, die neu errichtete Arztordination (Baubeginn Februar 2009) befindet sich neben dem Gemeindeamt.

 

Rudolf Aichberger beendete seine Funktion als Bürgermeister mit 31. März 2009. In der Gemeinderatssitzung am 07.04.2009 wird Herr Raimund Kolm als Nachfolger einstimmig gewählt.

 

Wieder einmal wurde Ebenthal von einem schweren Unwetter heimgesucht. In der Nacht von 23. auf 24. Juli 2009 wurde die halbe Ortschaft überschwemmt. Besonders die Sturmwehen hatten verheerende Schäden hinterlassen. Viele Bäume wurden geknickt und entwurzelt. Auch unser Bauhof und die Kläranlage waren sehr stark betroffen.

 

Am 30. August 2009 fand die feierliche Eröffnung des Eisteiches (lt. Kirchenchronik wurde der Eisteich im Jahre 1923 ausgehoben) und des Kinderwaldes durch Landtagspräsident Herbert Nowohradsky statt. Im Zuge dieser Feier überreichte er die Urkunde zum Ehrenbürger (Gemeinderatssitzung am 29.06.2009 TOP 4) an Herrn Rudolf Aichberger a.D.

 

Unser langjähriger Pfarrer Jan Zimolong hat mit 31. August 2009 seine Tätigkeit als Pfarrer für die Marktgemeinde Ebenthal zurückgelegt. Ab 01. September 2009 werden wir vom Weikendorfer Pfarrer Christoph Pelczar betreut.

 

In der Gemeinderatssitzung vom 31.08.2010 wurde der Ankauf von Schülertischen und -sesseln, 2 Pylonenklapptafeln und diverse Schränke beschlossen. Eine Tafel wurde im Zuge dessen zu einer interaktiven Tafel mit Notebook und Internetverbindung umgebaut.

 

Im September 2010 wurde mit den Bauarbeiten für den Straßenbau "Am Schlossberg" von der Firma Pittel & Brausewetter begonnen.

 

Das Gemeindeobjekt Hauptstraße 66 wurde mit 01.12.2010 an die neue Pächterin Paula Kern vermietet. Nach aufwendigen Sanierungs- und Renovierungsarbeiten fand am 26.11.2010 die feierliche Eröffnung des "Cafe Pub Paula" statt.

 

Am 20.06.2011 wurde in der Gemeinderatssitzung der Ankauf des Stiftungshauses von der Erzdiözese um € 5.000,-- beschlossen. Am24.04.2012 bebann die Firma Kolar mit dem Abriss des Gebäudes. Auf einem Teil des Geländes wurden Parkplätze geschaffen. Der restliche Teil wurde begrünt.

Die Pfarre Ebenthal feierte am 11.03.2012 mit dem Bischofsvikar Herrn Dr. Matthias Roch die Einweihung der restaurierten Orgel.


Im Jahr 2012 wurde der neu errichtete Spielplatz im Kaiserpark eröffnet.

Am 03.05.2013 erfolgte der Spatenstich für den Ausau der Verbandskläranlage Sulzbach am Ortsende von Velm-Götzendorf in Richtung Waidendorf. Die Festansprache erfolgte von Abg.z.NR Ing.  Hermann Schultes, Bgm. Reg.Rat Herbert Stipanitz und Bgm. Gerald Haasmüller. Die Anpassung und Erweiterung der Kläranlage erfolgt für gesamt 6000 Einwohnerwerte.

 

Erwähnen muß man natürlich auch noch die Jagdgesellschaft und Agrargemeinschaft Ebenthal:

Die KG Ebenthal umfaßt ca. 1.800 ha (1.100 ha Feld und 700 ha Wald). Im Jahr 1947 wurde der NÖ Landesjagdverband gegründet, aus dem 1938 gegründeten Reichsjagdgesetz wurde das NÖ Jagdrecht abgeleitet. Die jährlich Hegeschau dient zur Überprüfung des gesamten Abschusses, männlich wie weiblich, und der Nachwuchsstücke.

Die im Jahr 1894 gegründete Agrargemeinschaft dient zur gemeinsamen Bewirtschaftung des Waldbesitzes. Die geschlägerten Flächen (Brenn- und Nutzholz) werden jährlich wieder aufgeforstet. Das agrargemeinschaftliche Eigenjagdgebiet ist an die örtliche Jägerschaft verpachet.

Die Abwassertransportleitung, die unsere Abwässer in die Verbandskläranlage nach Velm-Götzendorf bringt, ging im Dezember 2014 in Betrieb.

Im Juni 2015 wurde der neu errichtete Beachvolleyballplatz der Marktgemeinde Ebenthal mit einem großen Turnier eröffnet. Im selben Jahr begannen auch die Bauarbeiten für das HW-Schutzbecken in der Michhausgasse, welche nach rund 9 Monaten beendet werden konnten.

Am 16. 07 2015 wurde die Verbandskläranlage in Velm-Götzendorf, in welche auch Ebenthal seit 2014 seine Abwässser einleitet, feierlich eröffnet.

Im August 2015 erfolgte der Spatenstich zum Bau der Nahwärmeanlage. Diese Heizungsanlage wird in Zukunft unsere Gemeindegebäude versorgen (Kindergarten, Gemeindeamt, Arzthaus, Schüttkasten, Volksschule). Im Oktober 2015 ging die neue Heizanlage in Betrieb! Im selben Jahr wurde auch die gesamte Ortsbeleuchtung von Ebenthal auf energiesparende LED-Beleuchtung umgestellt.

In den Jahren 2015, 2016 und 2017 erfolgte auch eine große Umgestaltung unseres Ortsfriedhofes, die mit großer Unterstützung vieler freiwilliger Helfer durchgeführt wurde.

Im Jahr 2017 erfolgte auch die Wiedereröffnung des Jugendheimes, welches in den Vorjahren von den Jugendlichen und mit großer Unterstützung der Gemeinde renoviert wurde. Im selben Jahr begannen auch die Bauarbeiten für das HW-Schutzbecken Klingerkreuz (im Bereich der Unteren Feldstraße).

 

 

Kontakt

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Stillfriederstraße 1 | A-2251 Ebenthal

Tel: +43(0)2538/8110

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A-9065 Ebenthal in Kärnten